Zwischenmenschliche Beziehungen funktionieren auch nach Regeln!
Beziehungstipps

Zwischenmenschliche Beziehungen funktionieren auch nach Regeln!

Oftmals entsteht eine ernsthafte Beziehung nach einer länger währenden Freundschaft. Die Liebe fällt nicht vom Himmel. Für viele Paare stellt sich die Frage nach der Basis, den Gründen bis hin zu guten „Rezepten“ einer immer funktionierenden Partnerschaft. Sicherlich gibt es Verhaltensmuster, die zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreich funktionieren lassen.Doch die Betreffenden, die miteinander ihr Leben verbringen wollen, sind nun mal keine Maschinen. Eine Ehe oder Partnerschaft lässt sich nicht programmieren. Doch sind sich beide Seiten bewusst, worauf es in einer Beziehung ankommt, welche Aspekte meist die Grundlagen für eine Trennung sind, dann wird der Traum von vielen auch in Erfüllung gehen. Der Umgang miteinander und das Einhalten ein paar wichtiger Regeln sind das Rezept für eine glückliche Partnerschaft.

Basisregeln für Liebes- und Partnerbeziehungen

    • richtiges Streiten löst Probleme
    • Kommt es zum Streit vergessen die Meisten, sich dabei selbst zu beobachten. Dadurch fehlt gerade dann der Respekt vor dem Anderen. Wutausbrüche sind tabu, wütend darf ein Partner aber schon mal sein, wenn es begründet ist. Aber das Wichtigste beim Streit ist, dass dem Gegenüber erst einmal die eigenen Empfindungen verständlich und klar gesagt werden müssen. Erst dann kann sich jemand überhaupt ein Bild machen, was eigentlich das Problem ist. Dabei zählt immer – und wirklich immer – der eigene Partner sollte nie angegriffen, beschimpft oder mit Schuldzuweisungen überschüttet werden. Die Suche nach dem goldenen Mittelweg erweist sich oft als Streitbremse, und wenn das wirklich nicht gelingt, dann heißt es, Gesicht zu bewahren. Sachlichkeit ist das A und O.
    • gegenseitige Akzeptanz
    • Leben mit einem Partner bedeutet ihn und seine Charaktereigenschaften zu respektieren. Der Partner ist nicht formbar. Keiner sollte davon ausgehen, den anderen noch ändern zu können, damit beide dann gut zusammenpassen. Es ist einfach nicht realisierbar, auch wenn es manchmal den Anschein hat. Das Problem ist, dass eine derartige Lösung nur funktioniert, wenn der Betreffende diese Änderung selbst möchte. Die Liebe zeigt sich in einer Beziehung gerade darin, dass sich beide mit den eigenen Fehlern so akzeptieren, wie sie sind. Schon in der ersten Phase der Beziehung muss sich jeder die Frage stellen, ob er dazu bereit ist, ob er das kann. Wenn die Frage nicht mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden kann, dann ist der Partner womöglich nicht der Passende, damit die Partnerschaft dann auch funktioniert.
    • deckungsgleiche Lebensvorstellungen
    • Beide Partner sollten gleiche Vorstellungen haben, wie sie das gemeinsame Leben verbringen möchten. Vorstellungen ändern sich durch sich ändernde Lebensumstände. Während der gesamten Beziehung ist ein gemeinsamer Austausch über die gegenwärtigen Vorstellungen wichtig. Gemeinsamkeiten sind hier sehr wichtig, denn ein geschlossener Kompromiss führt zur Unzufriedenheit und kann letztendlich zur Trennung führen, da ein Partner nicht mehr zufrieden ist.
    • Eigenständigkeit der Partner
    • In der Partnerschaft ist es ein Muss, dass beide bereits vor deren Beginn ihr Leben in Griff hatten. Jeder sollte selbst für sich sorgen können ohne die Hilfe von Anderen. Hat der Partner eine Eigenverantwortung gelernt, schafft er sich selbst sein Wohlergehen, dann ist er auch bereit für eine Partnerschaft. Das eigene Selbstbewusstsein ist begründet auf dem Wissen, dass er sein Leben selbst und unabhängig organisieren kann.
    • Klarstellung der eigenen Bedürfnisse
    • Die Bedürfnisse des anderen Partners müssen in einer Beziehung klar sein. Sicherlich ist es ein Glückstreffer, wenn beide Partner gleiche Bedürfnisse haben. Nur die Realität ist anders. Es kommt auf die gegenseitige Akzeptanz der eigenen Bedürfnisse und der Wünsche an. Oft reicht für eine glückliche Beziehung, dass die wichtigstens Bedürfnisse übereinstimmen. Auf diese sollten beide aufbauen.
    • Gemeinsam Leben heißt, Zeit miteinander zu verbringen!
    • Wenn ein Partner den anderen nicht in das eigene Leben einbezieht, dann gibt es keine gemeinsamen Erfahrungen und keinen Gedankenaustausch. Sich gemeinsam zu freuen, zusammen zu lachen oder zu weinen, das macht das gemeinsame Leben aus.
    • Glück beider Partner als Zielsetzung
    • Niemals sollte vergessen werden, für das eigene Glück zu sorgen. Das bedeutet aber auch, dass der Partner dabei nicht vergessen werden darf. Freude schenken, sich gegenseitig verwöhnen – das sind die Highlights in der Partnerschaft.
    • Einhaltung von gemeinsamen Absprachen
    • Etwas ganz Wichtiges zwischen zwei Partner ist das Vertrauen. Wenn Absprachen miteinander getroffen wurden, dann sind sie zum Einhalten da. Wenn dies nicht mehr möglich sein sollte, dann muss neu verhandelt werden. Werden sie einfach ignoriert, dann wird damit auch der Partner ignoriert.
    • Privatsphären
    • Gerade wenn die Interessen unterschiedlich sind, dann sollte jeder das Hobby des anderen akzeptieren, auch wenn er es selbst nicht mag. Freiräume für eigene Interessen bringt wieder die Lust zu Austausch im Gespräch und es schürt die Sehnsucht wie das Begehren stets aufs Neue.

Aus der verlorenen Liebe lernen

Eine Trennung ist meistens schwer zu verkraften, doch meistens lehrt sie uns eine wichtige Lektion fürs ganze Leben. Die Gedanken sind meistens das Schlimme an der verlorenen Liebe. Man denkt einfach zu viel nach – was hätte man anders machen können? Hat es an mir gelegen? Habe ich den Partner meines Lebens verloren? Wie werde ich jemals wieder glücklich?

Die Moral von der Geschichte ist: Man kann das Ganze nur sehr schwierig wieder rückgängig machen. Den Ex-Partner wieder von sich zu überzeugen ist eine meist größere Aufgabe. Sex mit der oder dem Ex, ist was anderes als eine vernünftige Beziehung. Die Wunden sind zu tief und man fällt leicht wieder in die Muster, die man anfangs falsch gemacht hat. Die eigenen Fehler findet man meistens in den oben genannten Basisregeln für eine ausgeglichene Beziehung.

Unsere Gedanken an etwas drücken Schmerz aus, deshalb muss man versuchen sich schöne Gedanken zu machen, die schlechten Gedanken übertreffen. Was wäre wenn ich in 2 Jahren mit dieser Person verheiratet wäre und ich nicht mehr glücklich wäre? Gibt es im Leben noch einen anderen Partner, der wirklich noch besser zu mir passt? Habe ich mich auf sinnlose Kompromisse eingelassen?

Die folgenden Gedanken sollten sie sich machen. So finden sie Fehler, die nicht von ihnen ausgehen. Es hätte immer schlimmer kommen können.

Beziehungsformen

Bevor sie sich auf die Love ihres Lebens einlassen, sollte man sich über eine geeignete Beziehungsform Gedanken machen. Vielleicht sind sie nicht der Typ, der monogam leben möchte. Offene Partnerschaften lassen mehr Freiraum zu: So muss generell mehr Acht auf eine Zwischenmenschliche Ebene gelegt werden. Freiraum, Privatsphäre und die anderen Ebenen werden auf die Probe gestellt. Sollte man das Bedürfnis haben, die Form zu ändern, so kann dies mit dem Partner einfach abgeklärt werden. Sie verfügen nun über die Grundlagen eine, auf zwischenmenschlich gute, ehrliche, Beziehung zu führen.

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