Valentinstag
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Woher kommt der Valentinstag?

Woher kommt der Valentinstag? – Wir verratens dir!

Sicherlich werden alle Blumenverkäufer diesen Valentinstag lieben, denn es werden besonders viele schöne Blumensträuße gekauft, es ist der Tag der Verliebten. Das könnte zu dem Trugschluss führen das vielleicht dieser Tag von den Blumenhändlern erfunden wurde, aber weit gefehlt. Diese Tradition ist wesentlich älter und stammt aus dem alten Rom, also die alten Römer waren es. An diesem Tag wurde die Göttin Juno geehrt und ein Fest veranstaltet. Juno wurde als Beschützerin der Familie und der Ehe benannt.

Ihr zu Ehren wurde an diesem Tag eine „Ehelotterie“ veranstaltet. So ähnlich wie wir es noch heute von so mancher Tanzveranstaltung kennen, jedenfalls legten schon damals die Frauen einen Zettel mit ihrem Namen in ein Körbchen, diese Zettel wurden dann später von den Jünglingen gezogen. Egal welcher Name es war, das „Verhältnis“ wurde auf ein Jahr festgelegt und die jungen Männer durften ihrer Angebeteten den Hof machen und auch Liebesbriefchen schreiben. Hier findest du Valentinstag Sprüche, die sich für eine Liebeserklärung eignen.

Wer war der heilige Valentin?

Wer der heiligen Valentin eigentlich war, darüber gibt es unterschiedliche Theorien. Auf der einen Seite wird ein römischer Priester gleichen Namens aus dem 3. Jahrhundert-nach Christus genannt. Diesem wird nachgesagt, dass er heimliche Trauungen vollzogen hat. Dazu gehörten auch Soldaten dehnen damals das Heiraten verboten war. Schon zu dieser Zeit beschenkte er Liebende mit Rosen.

 

valentinstag rosen

Die Überlieferung besagt auch, dass er von seinem Aufseher im Gefängnis die Tochter von Blindheit geheilt hat. Vor seiner Hinrichtung schrieb er ihr noch einen Brief, unterzeichnet mit „Dein Valentin“. Er wurde wahrscheinlich am 14. Februar 269 hingerichtet und ihm zu Ehren entstand so der Valentinstag, das Fest der Liebenden. Erstmals wurde dann das Fest der Liebe im 14. Jahrhundert gefeiert.

Erst im 18. Jahrhundert kam wurde die Liebe zwischen zwei Menschen durch Blumen und Geschenke zum Ausdruck gebracht, ähnlich wie es auch heute noch ein schöner Brauch ist. Gleichzeitig soll er aber auch als Patron der Bienenzüchter verehrt worden sein. Dieser Tag der Verliebten wurde zuallererst in Frankreich und dann in England begangen. Von dort aus begann der Siegeszug durch die ganze Welt, später dann zu Freude der Blumenhändler, in Deutschland anno 1950. Auf der anderen Seite wird auch der Heilige Valentin von Terni ins Spiel gebracht, einen Heiligen aus Italien.

Die Bilder und Geschichten der beiden Heiligen vermischen sich und lässt die Wahrheit nicht wirklich erscheinen. Auch er soll in Rom vielen Menschen, die krank waren, geholfen und geheilt haben. Beide Märtyrer wurden von der Kirche heiliggesprochen. Leider wurde dieser 1969 aus dem römischen Kalender gestrichen, weil alles rund um den Heiligen Valentin nicht belegbar war. Um den Heiligen Valentin entstand demnach ein Wiwarr um den Märtyrer. Dieser ist auch nicht wirklich zu lösen. Vermutungen und Erzählungen vermischen sich im Laufe der Jahrhunderte und finden ihre eigene Wahrheit, nur die historische Beweisführung ist nicht so einfach.

Es wurden im 14. Jahrhundert sogar 3 unterschiedliche Heilige genannt. Zwei davon sind am „Via Flaminia“ begraben, aber in sehr großen Entfernungen. Die „Via Flaminia“ ist eine Straße, die Rom mit der Adriaküste schon immer verbindet. Die Überlieferung besagt, dass der 3. Märtyrer sein Schicksal in Afrika erlitten hätte. So hat aber diese Person in aller Wahrscheinlichkeit nichts mit dem Namensgeber des Valentin Tages zu tun. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Wurzeln des Feiertages bis weit in das Mittelalter zurückzuverfolgen sind, aber alle Überlieferungen sind nicht zu 100 % belegbar.

Die Verbreitung der Tradition

Im 15. Jahrhundert begann dieser schöne Brauch von England aus bekannt zu werden. Gedichte und Geschenke als Zeichen der Zuwendung und Liebe wurden hin und her geschenkt. Nach Amerika kam dieser Brauch durch englische Auswanderer und von dort aus durch Soldaten des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland.

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass besonders bei Amerikanern und den Engländern der Valentinstag zu einer schönen Tradition geworden ist Sie verehren und lieben diesen Tag noch heute sehr. Sie versenden gern Liebesbriefe und Grußkarten, alle gespickt mit wunderbaren Liebesnachrichten. Eine Tradition die besonders bei Teenagern sehr beliebt ist. Da dieser Tag aber erst durch amerikanische Soldaten nach Deutschland kam, wird er erst seit Beginn der 50er Jahre in Deutschland gefeiert.

Die Meinungen um diesen schönen Tag sind umstritten, während die einen sich freuen durch Geschenke ihre Zuneigung zu bekunden, finden es andere eher kitschig. Aber so kann auch leichter in diesem Zusammenhang der erste Schritt gewagt werden, nicht jeder Mann ist davon überzeugt, dass ihn seine Angebetete erhört.

Alles begann in Deutschland mit einem Valentins Ball in Nürnberg im Jahre 1950. Durch die Wirtschaftswunderjahre in den 50er Jahren in Westdeutschland kam der Boom des Blumenschenkens dazu. Der Valentinstag hatte seine Berechtigung gefunden, die Verliebten wurden beschenkt und auch die Blumenhändler waren glücklich.

Wer hat mehr vom Valentinstag, die Liebenden oder die Händler?

Ja, diese Frage ist nicht ganz unberechtigt, beide wollen diesen Tag nicht mehr missen, die einen, weil sie sich geehrt fühlen und die andere Seite, weil sie gern verdienen. Für Blumengeschäfte und Einzelhandel kann es sich um ein Geschäft in Millionenhöhe handeln. Nach wie vor sind aber Blumen die bevorzugteste Schenkensart, besonders rote Rosen für die Dame. Blumen sind nicht dein Ding? Dann lies weiter und finde weitere Geschenkideen für den Valentinstag:

Immer wieder gern werden aber auch Schmuck, Gutscheine und Konfekt verschenkt. Gern werden aber auch die Männer beschenkt, warum denn auch nicht. Aber für die Damen sind nach wie vor die Blumen die Sprache der Liebe. Dieser Tag macht es den Liebenden auch leichter sich zu offenbaren, ja, es gibt sie noch die Verehrer, die eher schüchtern sind. Geschenke an einem Valentinstag sagen dann ja schon vieles ohne große Worte.

Fazit

Der Valentinstag ist der Tag der Verliebten, es ist ein schöner Brauchtum diesen Tag zu feiern. Dabei wird auch dem Heiligen Valentin gedacht, der diesem Tag erst durch sein Martyrium einen Namen gab. Sicherlich denken die wenigsten Menschen heute noch wirklich darüber nach, Hauptsache die Liebenden sind glücklich und natürlich auch die vielen Blumenhändler. Die Wertschätzung einer Person gewinnt wieder an Bedeutung, sehr wichtig in der heutigen hektischen Zeit wo so etwas mal schnell vergessen wird. Jede Partnerschaft ist es wert gepflegt zu werden. So kann der Heilige Valentin auch heute indirekt dazu beitragen. Ein bisschen Geschichte gehört auch an diesem Tag dazu, denn gebe es überhaupt sonst einen Valentinstag?

 

Bildquellen:

unsplash.com – Cathal Mac an Bheatha(c), Hans Ripa(c)

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